Silberfuchs

Ein silberner Fuchs huscht über den Schnee, Läuft in Pirouetten zum gefrorenen See. Tanzt auf dem Eis und zerkratzt das Glas, Bis sein Schweif voll Blut den Takt vergaß. Ein silberner Fuchs träumt bis zum Licht, Bis sein Schweif zu schwer und das Eis zerbricht. Ruht unterm Eis und tanzt im Tod Und das Blut... Weiterlesen →

Tick Tack

Tick tack der Zeiger zählt die Zeit. Tick tack der Mensch voll Traurigkeit Tick tack hört wie Sekunden rinnen Tick tack und sich zu Stunden spinnen, Tick tack die er nie wieder hat. Tick tack der Zeiger zählt die Zeit. Tick tack dem Kind ist das egal Tick tack es stiehlt voll Fröhlichkeit Tick tack... Weiterlesen →

Seiltanz

Es ist ein Tanz, den du vollführst. So nah dem Abgrund, den du ignorierst. So nah dem Monster, das du dressierst. Es ist ein Tanz, den du vollführst. Ein Tanz, der sich Leben nennt, dessen Rhythmus du nicht kennst, in dessen Schrittfolgen du dich verrennst. Und doch bist du der Tänzer, der sich jeden Tag... Weiterlesen →

Versprechen

Gib mir dein Versprechen, jeden Tag zu leben, als tanzest du im Regen, ohne nass zu werden. Gib mir dein Versprechen, dich selbst nicht zu verbiegen, als wärest du kein Segen für diese Welt. Gib mir dein Versprechen, in anderen Menschen das Gute zu suchen, wie schwer es auch fällt.

Verloren

Es gibt nicht umsonst eine Zwischenwelt, in der verlorene Seelen auf die Suche gehen, um etwas zu finden, was sie nicht mehr besitzen. Denn in dieser Zwischenwelt endet die Suche nach dem lebenslang erstrebten, besseren Leben, welches sie bereits zu Lebzeiten den Hinterbliebenen gegeben.   In Andenken an geliebte Menschen.

Zeilen

Eins, zwei Zeilen, nur für mich, nicht für dich, und doch, zuweilen, gedacht für mehr, als nur meine Augen. Denn Übung macht den Meister. Und eins, zwei Zeilen täglich, manchmal mehr, wenn möglich, beleben meine Schreibegeister und sind gedacht für mehr, als nur meine Augen. Eins, zwei Zeilen voll Gedanken - woher sie kommen, weiß... Weiterlesen →

Tote tanzen

Tote Männer erzählen nicht. Tote Männer leben nicht. Tote Männer tanzen. Tote Männer fühlen nicht – wie können sie dann hassen? Tote Männer lieben nicht – wie können sie dann rächen? Tote Männer erzählen nicht – wie kann man von ihnen wissen? Tote Männer leben nicht – von wem kommen die Geschichten? Tote Männer existieren... Weiterlesen →

Ein Ort

Ein Ort. Ein Ort, der mir meine Heimat zeigt. Meine Seele erleichtert und mich nur sein lässt. Ich atme. Meine Gedanken tanzen. Ich kann ihn spüren, wie er mit meinen Haaren spielt, wie er mich befreit – der Wind. Ich kann ihn spüren, wie er sich um meine Füße schmiegt, meine Schritte abfedert und mich... Weiterlesen →

Spiegel

Zeigt er was? Und wenn, dann wen? Reflektiert er nur Farben und Licht, oder zeigt er ein wahres Gesicht? Schau dich an und nimm dich wahr. Nur, weil du dich siehst, bist du da? Stell dir vor, es gäbe keine Gläser, keine Scheiben. Würdest du in solcher Welt dich von dir scheiden, nur, weil du... Weiterlesen →

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑